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Sonntag, 24. Juni 2012

Liebe lieber Indisch...

Hach, war das schön!


Aus einer Laune heraus habe ich mal geschaut, was heute außer Fußball im TV läuft und entdeckte die amerikanisch-britische Filmproduktion "Lebe lieber Indisch" (2004). Irgendwas klingelte da bei mir und TV Info verriet:


"Das Ehepaar Bakshi hat vier Töchter im heiratsfähigen Alter, die bald unter die Haube gebracht werden müssen. Die Zweitälteste, Lalita, hat sich jedoch in den Kopf gesetzt, nur aus Liebe zu heiraten. Als eines Tages Balraj aus London anreist, um eine Hochzeitsfeier zu besuchen, scheint für die älteste Tochter Jaya der ideale Kandidat gefunden zu sein. Balraj reist in Begleitung seines besten Freundes William Darcy, dessen Herz beim Anblick von Lalita gleich höher schlägt."

Freitag, 12. November 2010

Schönheit ist vergänglich, die Liebe nicht...

Es war einmal ein Mann, der liebte ein Mädchen. Er schenkte ihr Blumen und Süßigkeiten, schrieb ihr Gedichte und sang Lieder über ihre Schönheit und Liebenswürdigkeit. Auch das Mädchen liebte ihn, aber es war keine Zeit, in der man aus Liebe heiratete. Der Mann war nicht arm, aber die Familie des Mädchen wünschte sich einen noch reicheren oder zumindest erfolgreichen Mann für ihr Mädchen. Es war ein sehr hübsches Mädchen und klug und die Männer lagen ihr zu Füßen. Eines Tages fasste ihre Famile einen General ins Auge. Dieser General lebte nicht nur von seinem Militärgehalt, sondern erwartete auch ein anständiges Familienvermögen, nachdem sein älterer Bruder verstorben war. Es dauerte nicht lang und der General ging bei der Familie ein und aus, war galant zur Mutter, brüderlich mit dem Vater und führte das Mädchen in die feinsten Restaurants, in das Theater und zu Festivitäten aus.
Eines Abends jedoch betrug sich ein schreckliches Unglück. Es hatte die ganze Zeit geregnet und die Steine waren glatt. Der General brachte das Mädchen zurück zum Elternhaus, war aber einen Moment unachtsam, weil er einen Fleck auf seiner Uniform bemerkte und das Mädchen rutschte auf den Steinen aus. Sie fiel hin und schlug sich ihr wunderschönes Kinn aus. Ach war das Jammern groß! Und welch hässliches Schandmal blieb, selbst als die Wunde verheilt war! Der General kam immer seltener in das Haus der Familie und bald darauf sah man ihn mit einer anderen Dirn'.
Das Mädchen hatte er bald vergessen. Die anderen jungen Männer im Übrigen auch. Nur einer war geblieben. Und da die Eltern befürchteten, kein anderer würde sich finden, gingen sie endlich auf sein Bitten ein, das Mädchen heiraten zu dürfen.
In der Nacht nach der Hochzeit lagen die beiden beieinander und sie sprach zu ihm:
"Liebst du mich?"
"Ich hab dich seit dem ersten Blick geliebt und werd dich lieben, bis einer von uns die Augen für immer schließt."
"Trotz der Narbe?"
"Mein Engel, du magst es nicht glauben, aber mit der Narbe bist du noch schöner als bisher! Ist dein Gesicht nun etwas besonderes und die Narbe doch der Grund, weshalb ich dich endlich heiraten durfte. Glaub mir, ich liebe die Narbe fast so sehr wie ich dich liebe."
"Ach herrje! Dabei ist sie doch gar nicht echt!"
"Was meinst du mein Engel?"
"Großmama, meine einzige Freundin in der Familie, malte sie mir mit einer besonderen Farbe, die nur die Zeit abwäscht, weil sie den General nicht mochte und mich liebt. In einem Monat vielleicht ist die Narbe weg..."
"Welch gütige und kluge Frau!"
Seitdem behandelte der Mann diese gütige, kluge Frau als sei sie seine eigene Großmutter und als deren Kinder sie in ein Sanatorium geben wollten, nahm er die Frau in sein Haus auf und lebte glücklich mit ihr, seiner geliebten Frau und den Kindern, die sie ihm schenkte, bis an sein Lebensende.

Donnerstag, 11. November 2010

Sprachlos

Sie sind da, vollständig sogar
voll Gefühl, Vernunft und doch wahr
im Kopf drängeln sie sich,
meine Worte nur für dich

Dann schau ich dir ins Gesicht
Suche nach Zeichen im Licht
Fragend schaust du mich an
Auf einmal ich keine Worte finden kann

Du nimmst mir den Wind aus den Segeln
Brichst alle meine Regeln
Kaum weiß ich was zu tun
Drehst du die Welt wieder um

Donnerstag, 4. November 2010

Die Geschichte vom Glück, dem Leid und der Liebe...

Einst trafen sich Glück und Leid und begannen ein Spiel. Sie wollten herausfinden, wer mächtiger sei. Die Liebe sollte entscheiden.
Sie gingen auf einen Berg und fanden ein kleines Dorf, welches ihr Spielplatz wurde. Dort trafen sie auch auf den Zufall, der entschied, das Glück solle anfangen.
Das Glück schenkte dem Dorf einen sonnigen Sommer mit nicht allzu heftigen Gewittern, damit es eine große Ernte gab. Die Menschen aus dem Dorf freuten sich und prießen das Glück. Fleißig brachten sie ihre reiche Ernte in ihre Scheunen und feierten schon bald darauf ein großes Fest. Das ertrug das Leid nicht und ein Funke flog von einem Feuer aus auf die nächste Scheune. Oh wie die Menschen Leid klagten, während sie versuchten, das Feuer zu löschen!
Die Liebe war sehr beeindruckt, wie mächtig das Leid war, hatte doch nur ein kleiner Funken ausgereicht, um solches Übel in Gang zu setzen. Die Liebe ergriff die Hand des Leides als Zeichen ihrer Zuneigung.
Das Glück schaffte es mit Mühe, ein paar der Scheunen zu retten. Leider war aber zuviel zerstört und die Bauern des Dorfes sahen einem harten Winter mit wenigen Vorräten entgegen. Ein paar der Bauern gingen in den nahegelegenen Wald, um Tiere zu jagen, um die Vorräte aufzubessern. Dabei zeigte das Glück ihnen eine Höhle, in der sie seltene Metallerze fanden. Die Menschen konnten ihr Glück nicht fassen und fingen an, in der Höhle Metall abzubauen und an andere Dörfer und Städte zu verkaufen. Das Dorf wurde immer reicher. Das Leid sah seinen Sieg in Gefahr und ließ einen Stollen einstürzen. Aber das Glück hatte jene Idee erkannt und lockte die Grubenarbeiter früh genug aus der Grube heraus, so dass alle überlebten. Zutiefst berührt von ihrem Glück wanden sich die Männer voller Liebe ihren geliebten Frauen und Kindern zu, weil sie wußten, dass Liebe das Wichtigste im Leben ist.
Zutiefst bewegt nahm die Liebe nun auch das Glück bei der Hand. Sie versuchte sich zu entscheiden, welcher von beiden mächtiger wär, aber sie schaffte es nicht. Sie beschloss solang Hand in Hand mit Glück und Leid zu gehen, bis einer von beiden ihr beweisen konnte, wer der Mächtigere sei.

Seitdem gehen Glück und Leid Hand in Hand mit der Liebe und überall wo die Liebe auftaucht, sind auch sie nicht weit.