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Dienstag, 3. Juli 2012

Beeren schnapseln

Man nehme eine anderthalb Liter fassende Flasche und fülle sie zu 3/4 mit Johannisbeeren (wahlweise kann man natürlich auch andere Früchte nehmen). Dann gibt man etwa ein halbes Kilo Zucker hinzu (bei süßen Früchten eher weniger) und fülle das ganze mit Klarem auf. Durch Hin und Herschwenken vermischt man das Ganze und dann heißt es ab und zu schütteln und warten. Hier kommt es auch auf den persönlichen Geschmack an, meine Mama lässt die Flaschen in der Regel einen Monat stehen, bevor sie das erste Mal davon schnapselt. ;-D

Eine Alternative ist es, die Früchte zu pürieren (und wegen eventuellen Kernen abseihen) und mit Zuckerwasser (Verhältnis etwa 2:1) und Vodka (mehr als Wasser) zu Limes zu verarbeiten. Der ist fast direkt trinkbar, dadurch allerdings nicht solang haltbar und sollte im Kühlschrank aufbewahrt werden.

Es gibt natürlich einige Variationen von diesen beiden Rezepten. Ich habe gesehen einige geben Vanille, Honig, Minze oder auch Zitrone/Limette hinzu. Bei manchen variiert auch die Einwirkzeit. Da sollte man wirklich selbst ausprobieren, wie es einem am Besten schmeckt.

Donnerstag, 7. Juni 2012

Eine Woche Steak

Letztens wollte ich unbedingt Braten (Thüringisch für Grillen). Und was unbedingt auf den Picknickgrill sollte, waren Rostbrätel (In Bier und Zwiebeln eingelegte Steaks, mariniert in der Regel mit Senf, Salz und Pfeffer). Leider ist meine Küchensituation nicht unbedingt als kochfreundlich zu benennen und weil ich lange wegen des Wetters zögerte, ob es überhaupt zum Braten käme, beschloss ich, mir beim nahgelegenen Supermarkt in Bier eingelegte Steaks zu besorgen. Damit hatte ich letztes Jahr nämlich sehr leckere Erfahrungen gemacht. Andere anscheinend auch, weshalb man die in Bier eingelegten Schweinekammsteaks in Zehnerpacks verkaufte. NUR in Zehnerpacks. Da der Preis recht ansprechend war, zögerte ich nur kurz, bevor die Familienpackung im Einkaufswagen landete.
Zum abendlichen Grillen landeten dann drei Steaks auf den Tellern. Ein weiteres wurde noch gebraten, bevor der Picknickgrill sich geschlagen gab, aber das war ich leider erst am Sonntag wieder in der Lage zu verspeisen.